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Dur-Tonleiter Gitarre: Griffmuster, Formel und wie du sie nutzt

Dur-Tonleiter auf der Gitarre lernen: die Formel aus Ganz- und Halbtönen, ein verschiebbares Muster für G-, A- oder C-Dur, Übetipps und der Bezug zu Akkorden.

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Dur-Tonleiter Gitarre: Griffmuster, Formel und wie du sie nutzt

Die Dur-Tonleiter besteht aus sieben Tönen mit dem Schrittmuster Ganz, Ganz, Halb, Ganz, Ganz, Ganz, Halb. C-Dur ist C D E F G A B (H); G-Dur ist G A B C D E F#. Auf der Gitarre lernst du sie als ein verschiebbares Muster: Leg den Grundton auf die 6. Saite, spiel das Muster unten und schieb es in einen beliebigen Bund, um die Tonart zu wechseln. Sie steckt hinter den meisten Melodien, Akkorden und dem Quintenzirkel.

Hand eines Gitarristen, die im warmen Tageslicht eine Tonleiter auf dem Hals einer Akustikgitarre hinaufspielt
Sieben Töne, eine Formel: Ganz, Ganz, Halb, Ganz, Ganz, Ganz, Halb

Die Formel

Ein Ganzton sind zwei Bünde, ein Halbton ein Bund. Wenn du von einem beliebigen Ton aus G–G–H–G–G–G–H folgst (Ganz, Ganz, Halb …), bekommst du die Dur-Tonleiter dieses Tons. Auf einer einzigen Saite sieht das für G auf der 6. Saite so aus: Bünde 3, 5, 7, 8, 10, 12, 14, 15. Das funktioniert, ist aber viel Rutscherei, deshalb nutzen Gitarristen Muster über mehrere Saiten.

Ein verschiebbares Muster: G-Dur im 3. Bund

Leg den Mittelfinger in den 3. Bund der tiefen E-Saite (G). Nimm vom 2. bis zum 5. Bund einen Finger pro Bund.

SaiteBündeTöne
6., tiefe E3, 5G, A
5., A2, 3, 5B, C, D
4., D2, 4, 5E, F#, G
3., G2, 4, 5A, B, C
2., B3, 5D, E
1., hohe E2, 3, 5F#, G, A

Die G-Töne (die Grundtöne) liegen auf der 6. Saite im 3. Bund, auf der 4. Saite im 5. Bund und auf der 1. Saite im 3. Bund. Beginne und ende auf ihnen.

Gitarrist, der auf einer E-Gitarre eine Tonleiter übt, die Finger über die Bünde gespreizt
Ein Finger pro Bund hält das Muster gleichmäßig und die Spreizung klein

Tonart wechseln durch Verschieben

Das Muster ist verschiebbar: Der Bund des Grundtons auf der 6. Saite bestimmt die Tonart.

TonartBund des Grundtons auf der 6. Saite
F-Dur1
G-Dur3
A-Dur5
B-Dur (H-Dur)7
C-Dur8
D-Dur10

C-Dur, die Tonleiter „ohne Kreuz und B“, siehst du hier am leichtesten im 8. Bund oder in der offenen Lage: C (5. Saite, 3. Bund), D (leere 4.), E (4., 2. Bund), F (4., 3. Bund), G (leere 3.), A (3., 2. Bund), B (leere 2.), C (2., 1. Bund).

So übst du sie

  1. Spiel das Muster bei 60 BPM auf und ab, ein Ton pro Klick. Sag dabei die Tonnamen.
  2. Spiel es in Terzen: G B, A C, B D … Das schult dein Gehör für Melodien.
  3. Spiel es über einen Bordunton oder eine Aufnahme in der Tonart und beende Phrasen auf dem Grundton.
  4. Erhöhe das Tempo um wenige BPM auf einmal; unser Ratgeber zum Üben mit Metronom zeigt die Methode.

Dur-Tonleiter und Akkorde

Schichte jeden zweiten Ton der Tonleiter, und du bekommst ihre Akkorde: In G-Dur sind das G, Am, Bm, C, D, Em und F#dim. Deshalb nutzen Songs in G die Akkorde G, C, D und Em, und deshalb passt die Pentatonik (fünf dieser sieben Töne) darüber. Dieselbe Tonleiter, von anderen Tönen aus gespielt, ergibt die Kirchentonarten; siehe unseren Ratgeber zu Kirchentonarten auf der Gitarre.

Auf dem Griffbrett sehen

Struno zeigt die Dur-Tonleiter und 11 weitere Tonleitern und Modi auf dem Gitarrengriffbrett in jeder Tonart, sodass du alle Lagen auf einmal siehst, statt Bünde zu zählen. Die Akkordbibliothek zeigt die Akkorde der Tonart, und die Akkordfolgen (I–IV–V–I, ii–V–I) nutzen genau die Akkorde, die diese Tonleiter ergibt.

FAQ

Wie lautet die Formel der Dur-Tonleiter?

Ganz, Ganz, Halb, Ganz, Ganz, Ganz, Halb. Auf der Gitarre: zwei Bünde, zwei Bünde, ein Bund, zwei, zwei, zwei, einer.

Welche Dur-Tonleiter ist auf der Gitarre am einfachsten?

C-Dur in offener Lage oder G-Dur mit dem Muster oben. Beide nutzen dasselbe Tonmuster; nur der Startbund ändert sich.

Ist die Dur-Tonleiter dasselbe wie Ionisch?

Ja. Ionisch ist der Name der Dur-Tonleiter, wenn sie als eine der sieben Kirchentonarten betrachtet wird.

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